Nordasien
Greater China
- Der Luftfrachtbetrieb in China bleibt aufgrund der Quarantänevorschriften eingeschränkt, ist jedoch weiterhin funktionsfähig. Eine Wiederbelebung des Marktes wird in der zweiten Februarhälfte erwartet.
- Die Seefracht in China ist aufgrund von Verzögerungen und Personalmangel im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und den Feiertagen zum Mondneujahr weiterhin erheblich beeinträchtigt.
- In der Seefracht aus Taiwan kommt es weiterhin zu erheblichen Verzögerungen, instabilen Fahrplänen und Blank Sailings, insbesondere auf den TPEB- und MED-Verbindungen.
- Der Bahnmarkt scheint sich hinsichtlich Frachtraum und Laufzeiten sowohl in östlicher als auch in westlicher Richtung zu stabilisieren.
- In der Seefracht ab Hongkong haben insbesondere die FEWB-Verbindungen sowie die Verkehrsrelationen nach Ozeanien und Lateinamerika und die TPEB-Verbindungen Schwierigkeiten, ihre Stabilität wiederzuerlangen.
- Der Luftfrachtmarkt in Taiwan ist aufgrund von COVID-19 und der Frachtüberlastung in Hongkong erneut angestiegen. Auch der Nachweis von Omikron-Fällen an den internationalen Flughäfen von Taipeh hat den Betrieb verlangsamt, da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Quarantänemaßnahmen gestellt werden.
Südkorea
- Im Luftfrachtbereich sind die Fluggesellschaften vollständig betriebsfähig. Die Kapazitäten in der Bodenabfertigung sind jedoch überlastet.
- Der verfügbare Seefrachtraum bleibt knapp.
Südostasien
- Die wichtigsten Umschlagplätze der Region in Singapur und Port Klang bleiben überlastet. Die Umschlagzeiten werden auf drei bis sieben Tage geschätzt.
- Nach dem Mondneujahr wird mit einem Anstieg des Seefrachtaufkommens gerechnet. Die Equipmentengpässe in der Seefracht bestehen jedoch weiterhin.
- Die Luftfrachtraten in Thailand könnten aufgrund der steigenden Nachfrage steigen. Besonders die Raten in die USA sind hoch. Bitte beachten Sie, dass es aufgrund von Kapazitätsengpässen zu Verzögerungen bei der Ladung kommen kann.
Indien
- Wir setzen weiterhin präventive und proaktive Maßnahmen um, um die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und den täglichen Betrieb mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Lieferketten unserer Kundinnen und Kunden aufrechtzuerhalten.
- Aufgrund von COVID-19 gelten Ausgangssperren. In Maharashtra gilt eine Ausgangssperre von 23:00 bis 05:00 Uhr, in Delhi von Freitag 22:00 Uhr bis Montag 05:00 Uhr sowie weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre an Werktagen. In Tamil Nadu gilt eine Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr sowie sonntags ein vollständiger Lockdown. In Westbengalen, Odisha und Karnataka gilt eine Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr. Im Bundesstaat Gujarat gilt sie von 22:00 bis 06:00 Uhr. In der Mehrheit der Bundesstaaten gelten nächtliche Ausgangssperren. Wir bitten Kundinnen und Kunden, ihre Transporte entsprechend zu planen, um Verzögerungen zu vermeiden.
- Die Kapazitätsengpässe in der Luftfracht bestehen weiterhin und werden voraussichtlich im Februar und März zunehmen, bis die Fluggesellschaften wieder eine mit der Zeit vor der Pandemie vergleichbare Flugplanstabilität erreicht haben.
- Online-Zahlungen werden zur Erleichterung der Geschäftsabwicklung akzeptiert. Für Einreichungen im Zusammenhang mit dem Original Bill of Lading (OBL), beispielsweise die Freigabe von Delivery Orders bei Importen oder die Telex-Freigabe bei Exporten, sowie für die Einreichung von Original-NOC-Dokumenten müssen Kundinnen und Kunden jedoch weiterhin die Schalter aufsuchen. Wir empfehlen, Online-Zahlungen und Sea Waybills so weit wie möglich zu nutzen.
- Die Häfen arbeiten weiterhin wie gewohnt.
- Die Fahrpläne der Schiffe schwanken weiterhin, was sich auf die Fahrpläne für Verladung, Löschung und Umschlag auswirkt.
- Bahn- und Straßenverkehre sind weiterhin nicht beeinträchtigt. Die ICD- und CFS-Flächen arbeiten wie gewohnt.