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Röhlig baut seine weltweite Präsenz weiter aus

Röhlig Logistics wächst in Asien, Lateinamerika und der Kontraktlogistik

Das Unternehmen baut seine weltweite Präsenz mit neuen Niederlassungen in China, Mexiko und Indien weiter aus.

Bremen, 14. Mai 2020 – Das inhabergeführte Logistikunternehmen Röhlig baut seine weltweite Präsenz weiter aus. In China ist Röhlig heute mit insgesamt zwölf Niederlassungen vertreten. Möglich wurde dies durch die Eröffnung von drei neuen Büros im Westen des Landes, namentlich in Chengdu, Chongqing und Xi’an. In Mexiko hat Röhlig 100 Prozent der Anteile an seinem bisherigen Joint Venture übernommen und ist mit Niederlassungen in Mexiko-Stadt, Monterrey und Puebla vertreten. Auch in Indien stärkt Röhlig seine Präsenz und hat ein drittes Büro in Vadodara im wichtigen Bundesstaat Gujarat eröffnet.

Unser Netzwerk wurde 2019 weiter ausgebaut. Gleichzeitig konnten wir in Asien, Indien und Lateinamerika ein erfreuliches Wachstum verzeichnen. Die zahlreichen internationalen Konflikte, der Handelsstreit zwischen den USA und China — zwei unserer wichtigsten Märkte —, soziale Unruhen in Lateinamerika, Streiks in Frankreich und natürlich der Brexit erschwerten jedoch die Umsetzung unserer Wachstumspläne für 2019.

Nahaufnahme eines Porträts eines Mannes mit Brille, Sakko, weißem Hemd und roter gemusterter Krawatte.
Philip W. Herwig
Managing Partner
Röhlig Logistics

Po­si­ti­ve Ef­fek­te aus Asien und La­tein­ame­ri­ka

Der im Jahr 2019 erzielte Bruttogewinn lag mit rund 141 Millionen Euro ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Das Geschäft in Asien entwickelte sich weiterhin sehr positiv und verzeichnete einen deutlichen Anstieg des Bruttogewinns um 10 Prozent. Auch die erstmalige Konsolidierung des Unternehmens in Mexiko sowie die starke Entwicklung in Lateinamerika trugen zur Entwicklung des Bruttogewinns bei.

Hylton Gray, CEO Air Freight, Sea Freight, Contract Logistics & Projects bei Röhlig, erklärt: „In den Vereinigten Staaten hatte die Handelspolitik der US-Regierung erhebliche Auswirkungen auf das Importgeschäft. Röhlig bekam dies unmittelbar zu spüren, als der Bruttogewinn in den USA um 4,5 Prozent zurückging. Diesen Effekt konnten wir vor allem durch die positive Entwicklung in Asien und Lateinamerika ausgleichen.“

Wachstum in der Kontraktlogistik

In der Kontraktlogistik steigerte Röhlig den Bruttogewinn dank des Ausbaus seiner Kapazitäten und einer verbesserten weltweiten Kapazitätsauslastung um 38,9 Prozent. Die Standorte in Deutschland und China leisteten hierzu einen besonders wichtigen Beitrag.

Die weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen wirkten sich jedoch spürbar auf das Kerngeschäft aus. Im Vergleich zu 2018 sank der Bruttogewinn in der Seefracht um 2,1 Prozent und in der Luftfracht um 6,8 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt aufgrund des insgesamt deutlich schwierigeren Geschäftsumfelds 5,2 Millionen Euro.

Aktuelle Entwicklung

„In Zeiten der Coronavirus-Pandemie hat die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit für uns oberste Priorität. Als der Lockdown begann, erhielten sie innerhalb kürzester Zeit Zugang zu unseren Systemen, um von zu Hause aus arbeiten zu können. So stellen wir unseren kontinuierlichen Service für unsere Kundinnen und Kunden sicher“, betont Philip W. Herwig.

„Wie stark sich das Coronavirus auf die Weltwirtschaft auswirken wird, lässt sich erst gegen Ende des zweiten Quartals abschätzen.“

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