Bremen/ Frankfurt, 22. Februar 2022 – Lufthansa Cargo und das inhabergeführte Logistikunternehmen Röhlig Logistics schließen sich für den Klimaschutz partnerschaftlich zusammen und bieten Kunden ab sofort ein nachhaltiges Transportangebot auf ausgewählten Strecken an. Röhlig Logistics setzt dabei auf Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte, um wirksam CO₂-Emissionen zu kompensieren, die beim Transport der Luftfracht entstehen. Röhlig Logistics engagiert sich zunächst auf insgesamt vier ausgewählten Frachtrouten für die Dekarbonisierung der Luftfracht. Dadurch werden voraussichtlich rund 1.000 Tonnen CO₂-Emissionen kompensiert.
Lufthansa Cargo und Röhlig Logistics sind Partner beim Klimaschutz
Lufthansa Cargo und Röhlig Logistics schließen sich für den Klimaschutz partnerschaftlich zusammen und bieten Kunden ab sofort ein nachhaltiges Transportangebot auf ausgewählten Strecken an.
Auf folgenden Strecken werden alle CO₂-Emissionen der Frachtstücke, die im Auftrag von Röhlig Logistics befördert werden, zu 100 Prozent kompensiert:
- von Frankfurt am Main (FRA) nach Atlanta (ATL)
- von Frankfurt am Main (FRA) nach Mexiko-Stadt (MEX)
- von Frankfurt am Main (FRA) nach Shanghai (PVG)
- von Hong Kong (HKG) nach Frankfurt am Main (FRA)
Kompensation von CO₂ durch die Förderung von myclimate-Projekten
Bereits emittierte CO₂-Emissionen können mittels hochwertiger Kompensationsprojekte ausgeglichen werden. Dies funktioniert deshalb, weil es für das Klima nicht entscheidend ist, wo Treibhausgase ausgestoßen und wo sie eingespart werden. So werden in den Projekten beispielsweise fossile Energiequellen durch erneuerbare Energie oder energieeffiziente Technologien ersetzt und auf diese Weise der CO₂-Ausstoß reduziert, wie zum Beispiel bei der Verwendung von Solarkochern anstelle von Feuerholz. Eine andere Möglichkeit ist der Schutz bedrohter Wälder, deren Bäume über ihre Lebenszeit hinweg CO₂ aus der Atmosphäre entnehmen, umwandeln und als Kohlenstoff speichern. Die Menge der eingesparten Emissionen aus den Projekten werden berechnet und können an Unternehmen als Emissionsminderungsgutschriften – sogenannten Zertifikaten – in bedarfsgerechter Menge weitergegeben werden. Auf Basis der zertifizierten CO₂-Einsparung oder -Reduzierung besteht also die Möglichkeit CO₂-Emissionen, die beispielsweise im Rahmen von Frachttransporten entstehen, auszugleichen. Ein weiterer Vorteil: Der Kompensationsmechanismus über hochwertige Projekte bezieht nicht nur Klimaschutzmaßnahmen ein, bei denen nachweislich CO₂ eingespart wird, sondern die Projekte bringen immer auch lokal Vorteile für die Bevölkerung und die Umwelt. So werden Arbeitsplätze geschaffen, Infrastrukturen verbessert oder Gesundheitsrisiken vermindert, die Artenvielfalt geschützt oder Bildungschancen verbessert.
Röhlig Logistics setzt bei den Kompensationsprojekten auf eine von der Lufthansa Group kuratierte Auswahl von zehn Klimaschutzprojekten der gemeinnützigen Organisation myclimate, die bei der Auswahl und Gestaltung der Klimaschutzprojekte nur die strengsten, unabhängigen Qualitätsstandards wie Gold Standard und Plan Vivo anwendet. Abgewickelt wird die Kompensation über Compensaid, die digitale Plattform für CO₂-neutrales Fliegen der Lufthansa Group.
Folgende Projekte werden im Rahmen der Kompensation gefördert:
- Brasilien: Holz-Biomasse statt Gasboiler in Brasilien
- Brasilien: Strom aus FSC-Holzabfall im Amazonas
- Burundi: Effiziente Kocher für Rückkehrende in Burundi
- Indien: Biogasanlagen für 9000 Familien in Indien
- Kenia: Spargemeinschaften ermöglichen Frauen effiziente Kocher in Kenia
- Madagaskar: Mit Energiespar- und Solarkochern zurück zur grünen Insel auf Madagaskar
- Nicaragua: Kommunales Wiederaufforsten in Nicaragua
- Nigeria: Effiziente Kocher reduzieren Emissionen in Nigeria
- Ruanda: Effiziente Kocher retten Lebensraum für letzte Berggorillas in Ruanda
- Tansania: Schutz tansanischer Wälder für Indigene, Wildtiere und das Klima
