Der weltweite Markt

1960 - 2000

Die Jahrzehnte nach dem Krieg und der Wiederaufbau sollten Jahrzehnte der Expansion werden: Röhlig wurde zu einem verlässlichen Luftfracht-Spediteur, bewies sich als Logistikexperte für internationale, schlüsselfertige Projekte und strebte neue und entfernte Handelsziele auf der ganzen Welt an.

Oscar Herwig war nun in der vierten Generation mit der Leitung des Unternehmens beauftragt. Sein Partner Hans Schackow und er waren maßgeblich an dem Aufbau einer weltweiten Präsenz von Röhlig in den 60er und 70er Jahren beteiligt. Während dieser Zeit profitierte Röhlig von zwei wesentlichen Faktoren: dem Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik und den fortschrittlichen Entwicklungen beim Düsenflugzeug.

Erneut nutzte das Unternehmen seine Chancen und drang in neue Geschäftsfelder vor: Parallel zur Ausweitung der Seefrachttransporte verstärkte Röhlig den Bereich der internationalen Luftfracht, dem zweitgrößten Geschäftsbereich des Unternehmens. Dies beschleunigte die weltweite Expansion von Röhlig.

Das Unternehmen florierte und die Leitung von Röhlig wurde weitergegeben. 1985 nahm Thomas W. Herwig mit Erfolg den Platz des geschäftsführenden Gesellschafters ein. Er verfolgte von Anfang an das klare Ziel, Röhligs Unabhängigkeit als Familienunternehmen zu bewahren.

Die 80er und 90er Jahre waren von progressivem, dynamischem Wachstum geprägt. Röhlig eröffnete weitere Niederlassungen in der ganzen Welt und ging eine strategische Partnerschaft mit Gebrüder Weiss, dem österreichischen Marktführer, ein. Mit der    geografischen Ausdehnung stieg auch der Ertrag: Röhlig erzielte einen Bruttogewinn von mehr als 100 Millionen DM.

 

Heute ist das Unternehmen weltweit tätig und seine Mitarbeiter weisen eine große Vielfalt an Kompetenzen auf. Der Hauptsitz von Röhlig liegt in Bremen, aber das Unternehmen ist in fast allen Teilen der Erde zuhause.