Die Geschichte von Röhlig beginnt

1852 - 1890

Mitte des 19. Jahrhunderts machte sich ein junger Mann aus Thüringen auf den Weg nach Bremen, um dort sein eigenes Unternehmen zu gründen. Über 160 Jahre später zählt sein Unternehmen zu einem der weltweit großen Logistikunternehmen in Familienbesitz.

 

Schon immer waren es mutige Unternehmer, die Berge versetzen konnten. Carl Röhlig war solch ein Unternehmer. In Eisenach als Sohn eines Geschäftsmanns geboren und aufgewachsen, zog es ihn in den Norden: in die Freie Hansestadt Bremen. Sein Traum bestand darin, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Er war genau der richtige Mann und er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Industrialisierung nahm ihren Lauf, Dampfschiffe eroberten die Ozeane und Bremen wurde zum weltweiten Handelszentrum. 1852 ergriff Carl Röhlig die Gelegenheit, einen Tabak-Handelsbetrieb und eine Agentur für Assekuranzen zu gründen. Hier liegen die Wurzeln von Röhlig.

Sieben Jahre später weitete Carl Röhlig sein Geschäft auf die Seefracht aus. Röhlig & Co. verschiffte zunächst das Hab und Gut von europäischen Auswanderern in die "Neue Welt" und transportierte auf dem Rückweg Handelswaren. Dies war ein äußerst erfolgreiches Geschäft: Das Unternehmen wuchs stetig und der Gründer reiste um die Welt, um neue Kunden und Partner zu gewinnen. Nach dem Tod von Carl Röhlig im Jahre 1886 übernahmen seine beiden Söhne Oskar und Eduard das Unternehmen. Dem Vorbild ihres Vaters folgend strebten sie danach, Beziehungen zu Importeuren in Nordamerika aufzubauen mit dem Ziel, neue Überseekunden zu gewinnen. Sie hatten Erfolg: Das Unternehmen expandierte weiter und bald wurden die ersten Niederlassungen in Hamburg und Bremerhaven eröffnet.